
Wir möchten das Aktionsbündnis gegen Aids unterstützen.
Bitte lest Euch folgenden Hinweis einfach mal durch - nehmt Euch die paar Minuten - und tragt Euch bitte ein, bzw. sendet eine SMS.
Jede Stimme zählt und ihr könnt dabei vielen Menschen helfen.
„Leben vor Pharmaprofit! - Patente können tödlich sein.“
Macht mit, wir brauchen eure Unterstützung!
Wir sind das Aktionsbündnis gegen AIDS. Das Aktionsbündnis ist ein Zusammenschluss von mehr als 100 großen Organisationen und 280 Basisgruppen aus ganz Deutschland. Gemeinsam haben wir der Immunschwächekrankheit HIV/Aids den Kampf angesagt.
Über 33 Millionen Menschen weltweit haben sich mit dem tödlichen HI-Virus angesteckt, fast jede/r 10. ist ein Kind. Noch kann man HIV/Aids nicht heilen, aber ihr könnt helfen, das Leben vieler Millionen Menschen spürbar zu erleichtern.Was ist HIV/Aids?
Ein Mensch hat sich mit dem HI-Virus angesteckt, zum Beispiel durch sexuellen Kontakt oder eine Bluttransfusion. Er ist also HIV-Positiv! Nun werden seine Zellen über Jahre von diesem Virus befallen. Der hat es vor allem auf das körpereigene Abwehrsystem abgesehen. Mit der Zeit wird das Immunsystem immer schwächer, bis es selbst einfache Krankheiten wie einen Schnupfen nicht mehr aufhalten kann. Ab hier spricht man von Aids. Aids steht für „Acquired Immune Deficiency Syndrome“ und bedeutet soviel wie „erworbenes Abwehrschwäche-Syndrom“. Wer Aids hat, kann also sogar an leicht behandelbaren Erkrankungen wie einer Grippe sterben, weil Aids die körpereigene Abwehr geschwächt oder ganz außer Gefecht gesetzt hat. Aids ist gewissermaßen das Endstadium, dann, wenn der Mensch mit dem Tod ringt.Indien: die „Apotheke der Armen“
Schauen wir nach Indien. Viele Menschen in diesem riesigen Land leben in großer Armut. Oft müssen Kinder zu Hause helfen und können nicht zur Schule gehen. Trotz aller Probleme ist es dem Land gelungen, in bestimmten Wirtschaftsbereichen Spitzenpositionen einzunehmen, z.B. in der Computerbranche oder der so genannten Pharmaindustrie. Indien ist berühmt für seine Medikamentenproduktion. In Indien werden zum Beispiel viele Generika hergestellt. Generika sind Kopien von Medikamenten, die die gleiche Wirkung wie ihre Originale haben. Der größte Unterschied ist der Preis. Vergleicht das mit einer teuren Marken-Jeans und einer billig erstandenen no-name Jeans in einem Supermarkt. Beide kann man anziehen, beide erfüllen ihren Zweck. Nur die Marke macht halt mehr her! Auch wir in Deutschland greifen zunehmend zu diesen billigeren no-name Medikamenten. Über die Hälfte der Arzneien, die in unseren Apotheken verkauft werden, sind Generika. (Die meisten, die beim Apotheker über die Ladentheke gehen, stammen übrigens aus Indien!)
Nicht nur wir sparen mit diesen billigeren Medikamenten viel Geld. Für Menschen in den armen Ländern sind sie oft die einzige Chance, überhaupt an Heilmittel zu gelangen. Weil Indien so fleißig produziert, wird das asiatische Land auch als die „Apotheke der Armen“ bezeichnet.Was hat das mit HIV/Aids zu tun?
Wie schon gesagt, HIV/Aids ist nicht heilbar, aber man kann es lindern und zwar mit so genannten antiretroviralen Medikamenten. Diese Medikamente können das Leben der HIV-infizierten Menschen um mehrere Jahre verlängern und deutlich verbessern. Sie können ein einigermaßen normales Leben führen. Sie sind, so wie ein Diabetiker, chronisch krank, aber vielen gelingt es, sich wieder in das normale Familien- und Arbeitsleben einzugliedern.
Die Medikamente senken außerdem die Anzahl der Viren im Blut und damit auch das Risiko, dass man andere infiziert. Sie bremsen also die Verbreitung des Unheil stiftenden Virus, legen ihm quasi Handschellen an. Allerdings müssen die Tabletten täglich geschluckt werden. Das Problem dabei: Nach einer Weile wirken die Medikamente nicht mehr so gut und man muss zu einem anderen Mittel wechseln. Deshalb müssen immer wieder neue Aids-Medikamente entwickelt werden.Arme brauchen billige Aids-Medikamente
Gerade diese neuen Medikamente sind aber sehr teuer. Ein HIV-Infizierter aus den reichen Ländern dieser Welt schluckt Originalmedikamente – also Markenartikel. Das kostet etwa 10.000 Euro im Jahr. Für den Patienten hier zahlt die Krankenkasse. Was ist aber in armen Ländern wie Kenia, Thailand oder anderswo? Hier treten wieder die Generika aus Indien auf den Plan! HIV-Positive in der 3. Welt haben bisher von no-name Generika aus Indien profitiert. Die konnten billig geschluckt werden. Dass Indien auch zukünftig preisgünstige Aids-Medikamente herstellt und vor allem auch die dringend benötigten neueren Wirkstoffe - damit könnte bald Schluss sein. Die Uhr steht wenige Sekunden vor 12!Patente auf Medikamenten gefährden Menschenleben
Drei riesige Pharmakonzerne mit Hauptsitz in den USA - Abbott, Bristol Myers-Squibb und Gilead - wollen verhindern, dass indische Firmen die neuen Medikamente billiger herstellen. Diese Firmen haben die neueren Medikamente entwickelt und vertreiben sie nun hauptsächlich in der westlichen Welt. Also dort, wo die Krankenkassen den PatientInnen unter die Arme greifen. Alle drei Firmen werden vom so genannten Patentschutz Gebrauch machen. Das bedeutet, dass nur derjenige, der das Patent für ein bestimmtes Medikament hat, es herstellen und vertreiben darf. Die indischen Generikahersteller müssten nun bei diesen Firmen die Erlaubnis (= Lizenz) kaufen, sie herzustellen. Dadurch steigt natürlich der Preis für das Medikament und dafür müssen die Menschen in der Dritten Welt bezahlen – mit Geld, das sie nicht haben.Wie kann der Zeiger gestoppt werden?
Wir müssen den drei Pharmakonzernen zeigen, dass die Betroffenen in den armen Ländern nicht alleine dastehen, denn Leben ist ein Menschenrecht! Wer lebensnotwendige Medikamente aus Gier nach Gewinnen vorenthält, soll wissen, dass wir mit solchem Handeln nicht einverstanden sind.
Was könnt ihr tun?
Es wäre prima und sehr hilfreich, wenn ihr die Kampagne des Aktionsbündnis gegen AIDS, „Leben vor Pharmaprofit! Patente können tödlich sein.“ unterstützen könntet. Mit eurer Unterschrift per SMS oder auf unserer Internetseite. In einer öffentlichen Aktion werden wir tausende von Unterschriften an die drei großen Pharmakonzerne übergeben und sie auffordern: Schluss mit Patenten!
Schickt gleich eine SMS mit Vorname, Name, Schule, Ort und E-Mail an
0174 13 242 13
Oder unterschreibt online unter www.aids-kampagne.de
Hier nochmal der direkte Link zum Formular - nehmt Euch ein Herz!
DANKE!
Posted by aRZi - 27/03/09 - 0 comments