Epochenjäger
Rise’n'Shine
SozialSTASI
Griech.:„Weisheit“
Noah (Aus den Memoiren des Narren)
Censorship
Unwissen begreifen
Skitt (Von einem Tag auf den andern)
Puppet Show
R=0 (Radius gleich Null)
Confidence (Noah II)
Veränderung durch Umstände (Narben)
Regenbogenhäscher
Zahnrad
Epochenjäger
Soldaten! Still gestanden!
In den nächsten Minuten gibt es eine Lektion zum Thema „Krieg“
Und falls jemand meint, zu viel ist von diesem Müll vorhanden,
Dann meine ich, dass es nichts Schlimmeres gibt,
Als dass jeder anfängt still zu schweigen,
Anstatt seinen Willen zu zeigen!
Die Welt ist kriegsgeplagt und ich frag mich wieder mal,
Wie so was Tödliches möglich ist. Ihr beschönigt es!
Dieses Thema sei ausgelutscht? Ihr wollt mehr Tiefgang wie die Nautilus?
Mal ganz plakativ: Fuck off Krieg!
Egal, ob Bauer oder König auf dem Schachbrett,
Du bist willkommen zum Schlachtfeld!
The World is war-ridden and we were all bitten
By war-blinded war criminals
Similar to serial killers but it seems it isn’t illegal
Fellfetzen fliegen auf und davon
Und sie laufen davon, die Herde rennt, die Erde brennt!
Lichter sausen verschwommen gen Antlitz der Welt!
Das ist die Handschrift der Welt, nur der Wahnwitz der zählt!
Kaltblütigkeit - Knochen krachen, zerbrochen
Durch Kraft, in Sekunden geschaffene Wunden klaffen
Blutrot, Steine fliegen, Gebeine liegen,
Keulen werden geschwungen, Frauen und Kinder heulen, Sieger besungen.
300 Spartaner werden belagert.
Die Speere nach vorn, Phalanx durch Ehre geformt.
Die persischen Heere enorm, ein Wall aus bleichen Leichen,
Gefallene gleichen einem roten Meer, das zu weit reichte.
The World is war-ridden and we were all bitten
By war-blinded war criminals
Similar to serial killers but it seems it isn’t illegal
We watch it in the TV and say hello to the propaganda
We listen to it on the radio and say hello to the propaganda
Welcome to battleground, soldier!
You have to leave or rest in peace!
Wake up little soldier – fight through epochs!
Take your gun my soldier - dead heads around!
Wake up little soldier - forever he’s locked!
Take your gun my soldier – welcome to battleground!
GUNS – FIREARMS - WAR
Todesschreie gellen, hallen durch den Wald.
Meine Vasallen machen Halt – Überfall, Pfeile
Überall, ein Riese, ein Recke rennt mit erhobenem Schwert
Ich reiße mein Schild hoch, bleibe unversehrt.
Bleikugeln – es zischt - beinah hätts mich erwischt!
Es trifft den Gefolgsmann nebenan – ich kannte ihn
Mein Leben lang – Kanonendonner - ich stopf den Vorderlader.
Es zischt - die nächste Kugel stoppt mein Vorhaben.
Begraben im Schützengraben – Panzer rollen grollend.
Er verliert die Kontrolle den Mut vollends.
Gewehrsalven - Stahlhelme ohne Besitzer.
Sie waren in der Tat Helden - Jetzt sind sie Geschichte!
Häuserkampf – Heiliger Krieg - trotzdem kommt man
Direkt beim Teufel an, wenn man auf seine Peiniger schießt.
Ein Kopf im Zielvisier – ein gedämpfter Schuss
Und es ist Schluss, wenn man zu viel riskiert.
The World is war-ridden and we were all bitten
By war-blinded war criminals
Similar to serial killers but as it seems it isn’t illegal
We watch it in the TV and say hello to the propaganda
We listen to it the radio and say hello to the propaganda
Welcome to battleground, soldier!
You have to leave or rest in peace!
Wake up little soldier – fight through epochs!
Take your gun my soldier - dead heads around!
Wake up little soldier - forever he’s locked!
Take your gun my soldier – welcome to battleground!
GUNS – FIREARMS - WAR
Wake up, Soldier!
Wake up!
…
WAKE UP!
Es werden Schlachten geschlagen, zu Nacht und zu Tage.
Die ganze Welt ein Krisenherd – wir wollen keine Kriege mehr!
Wir wollen Peace, kein Scherz, denn es geht auch friedlicher!
Viele dieser Soldaten, welche auf ihren Sold warten,
Kennen den Unterschied zwischen „uns bekannt“ und „unbekannt“:
Nur ein Buchstabe! – Klar, dass ich genug habe,
Zu kämpfen für Anonymität gegen Anonymität!
Wer ist’s denn der mit Kriegsgerät in den Krieg gerät?
Oftmals Absichten des Führers unbekannt!
Man wird abgerichtet mit Parolen, wie: „Für unser Land!“
Für unser Land? Für unser Land heißt
Auch gegen ein anderes! Wir bewegen einander, es –
Ist ein Segen wenn man am Rande sitzt und doch
Muss etwas getan werden! – Ich will nicht durch nen Plan sterben!
Ein Traum von weißen Tauben – und ich geb’ nicht auf
Und Ich heb die Faust und ich leb meinen Traum!
Rise’n’Shine
Out of time, lost in Space.
Decline another race!
Zeit und Raum bedeutungslos.
Tickt sie nach euch, ist die Freude groß.
Tack Tick, Tick Tack!
Die Zeit im Genick, ein Blick genügt
Auf die Uhr, geschickt belügt.
Der rote Ball am Himmel,
Der unser aller Zeit bestimmt
Fällt, wenn die Zeit verrinnt, zum Grund!
Wiederund steigt er auf,
Der Tag nimmt seinen Lauf,
Doch du nimmst das in Kauf!
Von gelb zu rot, von grau
Zu schwarz, zerläuft euer
Bild der Welt, wild entstellt, wie Harz!
Different time, different place.
“Rise and shine”, says the clock-face.
A shock wave
Through your mind
Caused the lost of Eyesight!
Highlight-hearted,
Likes to hurt and burn! But
The sinking sand glass never stops!
Thinking of nothing less
Than of to gather dust
Of the Cycle of the sun -
Nothing else than either
Set-off or to run!
I’m so sick of tombs caused
Of a nation under in good nick, shit arms!
Everywhere - these ticking bombs!
Did you hear the clockwork?
Sings like a mocking-bird!
Rings too loud and disturbs!
Everybody follows it!
Hello Kids - hallow it!
Heaven’s Door – and you knock!
“Rise and shine”, says the clock!
SozialSTASI
Ein tragisches, trauriges Thema: Überwachung überall!
Ein Fehltritt und Überfall mit Überschall!
Seid mal ehrlich: ist es quasi larifari
Wenn ich sag – „Sozialstaat wird zu SozialSTASI?“
Ich setz den Fuß vor die Tür. Ein letzter Gruß und ich spür
Blicke im Nacken, Kopfhörer auf und ich nick zu den Takten.
Schon bei den ersten Schritten und Tapsen
bin ich im Fadenkreuz.
Einer unter 1000 – eine Stecknadel im Heu!
Trotzdem werden wir selbst überdacht, über Nacht,
Überwacht! Ein Schulterblick sagt mir:
„Ich hab die Lügner satt!“ – alle sind wir verdächtig!
Eine falsche Bewegung und der Staat rächt sich!
Ich frag mich jeden Augenblick,
Ob ich in fremde Augen blick,
Wenn ich in Kameras seh, die ich Zuhauf erblick.
Was? Du glaubst mir nicht?
Dann raus mit dir – dreh n paar linke Dinger!
Zeig einfach mal in die Luft den Stinkefinger!
Schon gibt`s Notruf und Kampfeinsatz
Und du stehst stramm mein Schatz!
Eingestampft vorm Latz
Kriegst du Beweise in Form von Video
Und sitzt in der Scheiße, regelkonform als Idiot!
Es ist jammerschade, doch aus Kamerad
Wird Kamera und Camouflage!
Es ist hammerhart, doch mittlerweile
Hat man nur noch nen Verdacht überm Kopf,
Statt nem Dach überm Kopf! Ihr lacht drüber, doch
Selbst wenn unsere Jungs Schmiere stehen,
Sehn die was, was wir nicht sehen!
SOZIALSTASI!
Alle greifen wir zu moralischen Krücken.
Haben keine Wahl müssen bücken,
Weil sie uns mit dem Gewicht ihrer Blicke erdrücken!
Aufgezeichnet auf laufendem Band,
Am laufenden Band weggerannt,
Am schnaufen und dann?
Merkt ihrs nicht? Wir ersaufen an Land!
Ertrinken in Schnapp(s)-Schüssen
Und ihr fasst Schlüsse nach Augenmaß,
Gemäß Automaten, denn die taugen was!
Um durchzublicken braucht ihr Nachtsicht,
Weil ihr mit eurer kalten Technik kein Feuer entfacht kriegt!
Täglich spielen wir den Blickfang,
Doch interessiert euch das so wenig, wie das Zeug aus eurem Dickdarm!
Ein Signal und wir überwintern bitter
Hinter Gitter! Blitzgewitter! Alles ins Archiv!
Doch wer kann schon zu diesen Taten stehen?
Das der Grund, weshalb wir auf die Barrikaden gehen!
Es ist jammerschade, doch aus Kamerad
Wird Kamera und Camouflage!
Es ist hammerhart, doch mittlerweile
Hat man nur noch nen Verdacht überm Kopf,
Statt nem Dach überm Kopf! Ihr lacht drüber, doch
Selbst wenn unsere Jungs Schmiere stehen,
Sehn die was, was wir nicht sehen!
SOZIALSTASI!
Move forward, don’t look back!
Move forward, don’t look back!
Griech.:„Weisheit“
Sie - sitzend auf der Kante des Bettes
Und was du sofort erkannt hättest,
Dass sie schwitzend in ihrem Kopf kramt.
Alteisen wegwerfen, Schaltkreise entleeren.
Halt den ganzen Schrott, klar?
Sie hat ein flaues Gefühl im Bauch, schwarz bis grau,
Danach zu wühlen schlaucht!
Es droht das Mädchen zu übermannen – im wahrsten Sinne des Wortes!
Das Mädchen, das binnen Stunden am gleichen Ort sitzt.
Er und die Bettkante.
Wie gut die zwei doch ihr Bett kannten!
Sie ist verspannt, ihr Herz pocht schnell! Ihr ist viel zu warm, sie kocht!
Überkocht an verwirrten, verirrten Gefühlen,
Doch selbst ihr kalter Entschluss vermag sie nicht zu kühlen.
Ungewissheit und Angst davor es auszusprechen,
Nehmen ihr die Sicht!
Das Kissen weich. Sie schwankt. Sie schafft es auszubrechen -
Will es aber nicht!?
Mut zu finden ist so schwer,
Doch bitte nimm dir jetzt ein Herz!
Angst – sie kommt, sie kriecht, sie hemmt, sie zehrt!
Trepidation, trepidation!
Angst – sie schwemmt, sie folgt, sie bremst, sie nährt!
Trepidation, trepidation!
Angst – sie lähmt, sie nimmt, sie droht, sie schnürt!
Trepidation, trepidation!
Angst – sie lechzt, sie will, sie kann, sie schürt!
Trepidation!
You cannot run away and you stay at the same level!
Trepidation!
You always keep quiet! It’s a never ending travel!
Trepidation!
Er hat sich vergraben in seinem Bett.
Die Kante, der Rand – viel zu weit weg!
Er denkt mit Angst. Sie sitzt im Kopf.
Wird gelenkt von Angst. So läuft er doch
Mit ihr weg, vor ihr weg! Er flüchtete und was er fand ernüchterte:
So viel seine Beine auch erklommen, gab es kein Entkommen!
Angst amputiert, harpuniert, zieht zurück,
Zerreißt, zerfleischt, zweigeteilt. Stück für Stück.
Er fühlte, begriff zu spät.
Geriet unters Meer, wie ein Schiff, das in ein Riff gerät.
Schluckte, tauchte, nass prustend, Wasser hustend auf,
Doch ist seine Schwimmkunst miserabel und seine erstickten Schreie
Kratzen wie Fingernägel auf Schiefertafeln.
Angst schnürt seine Kehle
Und Dinge, die sein Feuer schüren, fehlen.
Mut zu finden ist so schwer,
Doch bitte nimm dir jetzt ein Herz
Angst – sie kommt, sie kriecht, sie hemmt, sie zehrt!
Trepidation, trepidation!
Angst – sie schwemmt, sie folgt, sie bremst, sie nährt!
Trepidation, trepidation!
Angst – sie lähmt, sie nimmt, sie droht, sie schnürt!
Trepidation, trepidation!
Angst – sie lechzt, sie will, sie kann, sie schürt!
Trepidation!
You cannot run away and you stay at the same level!
Trepidation!
You always keep quiet! It’s a never ending travel!
Trepidation!
Er liegt, sie sitzt. Trägheit das Schreibwerk.
Angst die Tinte.
Wie zäh jetzt der Teig wär,
Wie verschmiert die Schminke!
Es ist so schwer: das Aufraffen
Und die Wahrheit reißt Löcher wie Laufmaschen!
Die Decke so schön mollig warm. Ihm wird heiß,
Es kühlt ihn der Angstschweiß und er bleibt, gibt den Geist auf.
Sie hebt den Kopf, doch wird ihr schwarz vor Augen. Ein Kreislauf!
Er will nicht, sie will.
Er will, sie will nicht.
Zukunft ungewiss, wie das Wetter ohne Tagesschau.
Sie fällt ihr Urteil. Er fällt auf die Bretter und wagt es kaum
An irgendwas zu denken. Angst rast, Herz rast, nächster Tag, wieder nächster Tag.
Es vergeht so schnell, Zeitraffer!
Es tat ihnen so Leid, aber:
Und jetzt zitiere ich: “anscheinend soll es einfach nicht sein.“
Trepidation!
You cannot run away and you stay at the same level!
Trepidation!
You always keep quiet! It’s a never ending travel!
Trepidation!
You cannot run away and you stay at the same level!
Trepidation!
You always keep quiet! It’s a never ending travel!
Noah
(Aus den Memoiren des Narren)
Leer und wüst, wortkarg,
War des Menschen Gemüt, doch lasset mich fortfahren:
Vielleicht einer der letzen Taten,
Die ich jetzt wage. Sechs Tage: Die Schaffung beginnt.
An erste Stelle stahl sich die Stille.
Stark wie immer, stark von innen!
Es ist Nummer zweitens, die mir Kummer bereitet:
Ton zu Laut, Laut zu Wort, Wort zu Silben
Und daraus die Schriften, die allmählich vergilben.
Der Bücher Firmament
Man schwer erkennt, doch klar und deutlich existent!
Die Schöpfung neigt sich erschöpft dem End
Und der Schöpfer schöpfte Mut, den Namen „Gott“ sein Eigen nennt.
Und doch am Schluss entstellt von Menschen,
Als Wortgewalt der werdenden Welt! Grenzen
Taten sich auf! Tatendrang hör auf!
Doch anscheinend war des Gottes Wort durch Sinne getrübt,
Denn er sah, dass es gut war und sich am 7. Tag in Geduld übt.
Doch der Schein trügt, das Wort lügt, doch der gute Gott vergnügt.
Schnell lernte Mensch alles als Mittel zum Zweck zu betrachten.
Nach dem Mittel zum Zweck zu trachten
Und den Zweck der Mittel zu entmachten - doch sachte!
Lug und Trug entpuppte sich als genug Unfug,
Der überwog und bald setzte der entsetzte Gott
Der Worte die Wortgewalten in Gang und es begann:
über uns kam die Sintflut,
Die uns dorthin trug
Wo wir heute sind.
Gerettet durch Noah sah ein blinder Passagier, entrechtet zwar,
Doch des Wortes bemächtigt war
Endlich Land im Nu
Und zu Worte kam redlich Manifou.
Censorship
Sailing with the censorship,
Behaving like a mentor
Would handle this.
The bow waves blast
Storm surges move this boat - made it fast!
Wie viel wird preisgegeben und wie viel verheimlicht?
Zu viele Infos liegen meist daneben,
Doch Unfälle kommen vor,
Wenn keiner klein beigibt. So viele scheinheilig!
And it sails through the seven seas,
Preserves peace, allows to wage war.
But what is peace when it waits for
Raw Warfare against terror.
Wolf’s lair tends to hallow
Dissimulation, so pay attention:
Often you wastin your time for
What they mention!
Doch noch öfter verschließen sich die meisten taubstumm
Und wagen keinen Seitensprung zum Zeitungsjung’!
Andere würden - könn sich nicht leisten - Staublungen
Vom Weghören, Vermeiden, drum bleiben die meisten dumm!
Often you wastin your time for
Searching the truth behind ten meter thick doors!
You don’t find it, you don’t care!
Eyes are blinded if u wont share!
Wir genießen Freiheit in Schrift, Wort und Bild
Trotzdem gibt’s bei genug Kritik sofort das TILT!
Systeme tendieren zur Basis Heuchelei.
Verfügen über genügend Lügen, sind verteufelt frei
In Sachen Machenschaften, doch die Massen spachteln
Weiter ihren Einheitsbrei. Schulterzucken, einerlei!
Um da durchzustehen, ist’s leider Zeit für Beinarbeit!
Doch keiner Schreit auf in diesem ewigen Kreislauf
Vom Sprechen hinter vorgehaltener Hand – scheiß drauf!
Der Kopf entweder stur gerade aus oder falsch herum.
Was bloß noch fehlt ist die Halterung
Für Scheuklappen. Enttäuscht tappen sie im Dunkeln
Trotz der Leuchtwaffen
Wir alle waschen unsere Hände in Unschuld
Haben aber Leichen im Keller
Eigenbrötlersuppe auf den meisten der Teller,
Doch wir werden in Bälde sehn,
Wir verpenn das Weltgeschehen!
Unwissen begreifen
So viel wird sich noch um mich herum ereignen.
Ich bloß zu dumm, um es zu begreifen!
Ich versteh so vieles nicht, hab kein breites Spektrum!
Aber kümmre mich im Endeffekt nur nen Dreck drum!
I dont realize, i dont realize!
Frag mich wieso es ist so wie es ist.
Schulterzucken und munter kucken und
Gleichgültigkeit, weichgespült halt!
Glücksrad sich dreht. Rückgrat das fehlt!
I dont realize, i dont realize!
Brauche ein Medium, das mir sagt was ist falsch,
Denn Wahrheit schneidet wie abgebrochener Flaschenhals.
Drückt sich in mein Fleisch wie ein Mückenstachel beißt.
Blutegelsaugend hab ich die Wut in den Augen!
I dont realize, i dont realize!
Viel zu viel gibt es zu begreifen!
viel zu viel einfach unverständlich!
Viel zu viel von dem Scheiß, der mir zu schaffen macht
Und macht man sich Gedanken, isses meistens so, dass man nix mehr zu lachen hat!
„Wasn das?“, fragt man sich
Und bringt ma wieder nix ans Tageslicht!
Unwissen macht Angst, darum Wissen Machtkampf.
Lachkrampf schüttelt mich, um zu verdrängen.
Holt es mich ein, schlägts mich um Längen!
Kann’s mir nicht mehr länger leisten - will begreifen!
I dont realize, i dont realize!
Unbeschreiblich, unbegreiflich,
greifbar nahe, doch ich begreif nicht.
Was ich ernüchternd finde: alles Schlüsselkinder
Auf der Suche nach Wissen Hat diese Tugend doch Risse
So oft Wucher, Beschiss
I dont realize, i dont realize!
Gier macht abhängig! Immer, immer mehr, immer mehr!
Dabei ist’s so schwachsinnig. Hin her hin und her!
Auf der Suche tauchend, Brunnenschachttief,
Gibt’s kein Zurück, auch wenn Lunge flachliegt!
I don’t realize – I don’t realize
Viel zu viel gibt es zu begreifen!
viel zu viel einfach unverständlich!
Viel zu viel von dem Scheiß, der mir zu schaffen macht
Und macht man sich Gedanken, isses meistens so, dass man nix mehr zu lachen hat!
„Wasn das?“, fragt man sich
Und bringt ma wieder nix ans Tageslicht!
Viel zu viel! Viel zu viel Quatsch, den ich einfach nicht check.
Viel zu viel! Viel zu viel Schmarren über den ich hier rap.
Viel zu viel! Viel zu viel hab ich zu meckern und zu entdecken.
Viel zu viel! Viel zu viel Blabla und Infos, so sinnlos!
Viel zu viel! Verdammt nochmal, wo bleibt mein Hirntod?
Viel zu viel gibt es zu begreifen!
viel zu viel einfach unverständlich!
Viel zu viel von dem Scheiß, der mir zu schaffen macht
Und macht man sich Gedanken, isses meistens so, dass man nix mehr zu lachen hat!
„Wasn das?“, fragt man sich
Und bringt ma wieder nix ans Tageslicht!
Skitt
(Von einem Tag auf den andern)
Es war mal wieder einer dieser toten Tagen.
So am Montagabend.
Da sah ich Massen warten vor ´nem roten Laden.
Ich teilte wie Moses erhaben
Die Menge, wie damals die Meeresenge.
Hörte: „Ich bin doch nicht blöd“ statt Engelsgesänge.
Da kam die Erleuchtung: Standort Mediamarkt.
Und schon kommt eine Frau, die schöne Treter aus Leder hat.
Sie stellt sich vor: „Guten Tag! Frau Hartman, angenehm.“
Ich frag sofort, wieso man hier so lange Schlange steht.
„Na dann guck mal her!
Es dreht sich alles um dieses Produkt mein Herr!“
Herr im Himmel. Ich schluckte schwer!
Mein Gesicht: gedruckt auf Couvert!
Hartmann besorgt: „Sind sie verdutzt? – Verzeihung!
Hier haben sie eine Produktbeschreibung!“
„Ne, danke! Ich nehms gleich mit!“ Wusste, dass sich der Kauf gelohnt hat.
Packte aus, las und fiel in Ohnmacht.
Als ich langsam wieder zu Bewusstsein kam
War es klar, dass der Frust einbrach.
Denn aufgewacht war ich als Produkt der Gesellschaft.
Geschaffen für den Nutzen, war ich sofort hellwach,
Denn Alles was heute zählt ist Schnellkraft.
Am besten man dient der jetzigen Weltmacht,
Indem man Geld macht. Sich an Termine hält, klar?
Und ich mach mich auf den Weg, plus Seriennummer.
Lieb den Alltag und geb ein feuchten Kehricht auf Kummer!
Ich bin käuflich, wie tausende da draußen auch!
Bin gebräuchlich, wie im Zirkus der Pausenclown!
Und kaum hat man sich verguckt, is man korrupt, ein Produkt
Das geradewegs im Laden steht und egal welche Fahne weht
Für denjenigen Graben gräbt, ob früh oder abends spät.
Für dich den Rasen mäht oder zu den Wahlen geht
Und brauchst du mal nen Wecker, bin ich der Hahn der kräht!
Puppet Show
So much lies! Watch this!
All such lies! Botch this!
Wanna get far away! Isn’t just a bardic’s tail!
So much lies, all such lies, too much of them and you lie!
So viele spielen nur Theater! Falschspieler überall!
Er sich den Kopf zermartert: alles Lügnerei!
Müdigkeit überkommt, überschwemmt ihn, denn
Zu viele Fäden fungieren als Trennlinien.
Fäden, die ihn Marionetten gleich
Zucken lassen und ziehen.
Sein Leben zwar facettenreich,
Trotzdem heißts: die ihm gebliebenen Sieben Sachen
Huckepack und fliehen
Und man kann nur hoffen, er hat genug gepackt.
Sie kriegen
Ihn hoffentlich nie mit ihrem doppelten Spiel!
Er hoppelt ins Ziel und kroch immer weiter
Bit gebrochenen Beinen und sie rochen von weitem
Seinen gepeinigten Körper. Scheinheilige Wörter
Aus den Schindermündern seiner langbeiniger Mörder.
Auf all seinen Wegen gab es wohl nie ein Dafür
Nur ein kaltes Dagegen und sie ballten verwegen
Ihre Hände zu Fäusten. Kein Ende! Er kreuzte
Gegen den Wind. Suchte selbst im Regen den Sinn!
Antipathien gegen die, die Norm-Hegende sind.
Bewegte sich blind gen Garten Eden, mein Kind!
Von wegen „den Weg finden“! Er irrt unbeirrt weiter und scheitert
An den Gitterstäben, denn er wurde
Gefangen vom Netz der Norm.
Es verletzt enorm
Zu wissen, dass er sich selbst in Bestform
Verschätze, verlor
Gegen die einzwängenden Fäden,
An denen sie hängen und leben
Und das Holzbein hat beängstigende Schäden!
So much lies! Watch this!
All such lies! Botch this!
Wanna get far away! Isn’t just a bardic’s tail!
So much lies, all such lies, too much of them and you lie!
So viele spielen nur Theater! Falschspieler überall!
Er sich den Kopf zermartert: alles Lügnerei!
Müdigkeit überkommt, überschwemmt ihn, denn
Zu viele Fäden fungieren als Trennlinien.
Fäden, die uns Marionetten gleich
Zucken lassen und ziehen.
Unser Leben zwar facettenreich,
Trotzdem heißts: die uns gebliebenen Sieben Sachen
Huckepack und fliehen
Und man kann nur hoffen, wir ham genug gepackt.
Wir fliehen.
R=0
(Radius gleich Null)
Nach Stagirit: Geboren als „zoon politikon“.
Jemand der die Flagge mied. Ein kleiner Gegensatz,
Aber sicher ist: in diesem Zoo wollt ich nicht wohn!
Eltern genial, doch wird man als Ego groß!
Cash, money, money und wir sitzen taten- und regungslos
Auf unsern Eiern und brüten vor uns hin
Warten auf Frühling und feiern wenn Blüten vor uns sind!
Auf was die setzen, ist die Egozentrik!
Setz dich in Bewegung, denk nicht! Was zählt ist Leistung und
Die Welt kreist um uns. Wir sind ja ständig auf Achse!
Cash, money, money! Es ist beständig am wachsen.
Hauptsache sammeln bis die Hamsterbacken platzen!
Ich wünscht, ich wäre n Panzerknacker! Was denn?
Immer noch kein Frühling, doch ich trotz dem Wetter!
What’s the matter? You watch this better!
Need nothing else than love? A lot of patter!
Now they rout the hitches, don’t listen!
If they tout your wishes, don’t listen!
What counts? Egomaniac and rake in Cash but
Cash catches fire! You can light it!
This is a Match to snatch for higher!
Yes, you can fight it or hide it for hire!
Egocentrism? Break out of prison?
Take out this mission? Say loud: “Won’t listen!”?
My little crown princess is bound for business.
What counts is this, yes: Cash, money, money!
We sound like prisoners – und wir wissen das,
Dass du als Pleitegeier leider ausgeschissen hast!
Now they rout the hitches, don’t listen!
If they tout your wishes, don’t listen!
What counts? Egomaniac and rake in Cash but
Cash catches fire! You can light it!
This is a Match to snatch for higher!
Yes, you can fight it or hide it for hire!
Egocentrism? Break out of prison?
Take out this mission? Say loud: “Won’t listen!”?
Now they rout the hitches, don’t listen!
If they tout your wishes, don’t listen!
‘Cause when you wait a bit you have to pay for it
And later it, it will be unsalable!
What counts? Rake in cash! What counts? Egomaniac!
What counts? Cash, money, money!
Motherfucker, what counts?
Confidence
(Noah II)
Manchmal und leider viel zu oft, ey,
Ist das Leben eine Qual und anstatt zu hoffen,
Hat man das Reimen satt in seiner Heimatstadt,
Denn der Ansporn ist leider, ja, beizeiten knapp!
Hab zwar viel gesehen, aber Liebe geben
Kann man das nicht nennen! Unsere Pflicht kennen
Nur einige wenige und bin ich am dichten,
Bin ich der alleinige gebende!
Theoretisch ist’s mir Strunz, wen’s interessiert,
Wenn ich meine Kunst hier präsentier,
Doch Stärke ist: Toleranz zeigen! Sonst gibt’s
‘Nen Härtetest, wie in Cholerazeiten!
Und gibt’s mal wieder nur Kunst-Banausen,
Mit Dunst und Flausen im Kopf, die nicht applausen,
Mich im Redefluss ersaufen, dann krieg ich
Muffensausen und - verdammt - ich muss nach draußen!
Und er macht sich auf den Weg, ja.
Der Backpacker seines Zeichens…
…Der Best-Rapper ohne gleichen, denn er weiß, ey,
Ohne diese Scheiße - Fronterei - geht’s nicht mehr,
Als Trend-Setter dieser Zeiten!
Wehe denen, die nicht bestehen
Gegen Hiebe, Fehden!
Liebe geben, Liebe zeigen, Liebesleben, Briefeschreiben,
Mal liegen bleiben,
Is nicht! Ne, ne! So was geht nicht mehr!
Und ich hoff ihr versteht mich, ja, dass sich, wenn dann
etwas ändern muss!
Noah lächelt. die Welt kentert.
Schluss.
Veränderung durch Umstände
(Narben)
Verändert durch Umstände nach dem Motto umkrempeln
Werden wir geformt, ob durch Family, durch Normen
Trotzdem weiß ich, wie sie früher waren
Kenne ihren Kern – nenne keinen Namen
Wir waren seit eh und je unzertrennlich.
Und jetzt, mein Wege gehend, beschämt ´s mich
Zu sagen all das wäre unvergänglich! Ich kenn dich
Seit ner halben Ewigkeit! Wir balgten schon zu zweit
In Kindertagen und statt zu vereinsamen
In Vernunft, Lachten wir ihr entgegen:
Der gemeinsamen Zukunft! Grundschule.
Wir warn Klassenclowns und Lehrer rasten aus,
Doch plötzlich kommt der Filmriss. Hinaus in die Wildnis.
Das Partnerlook-Gruppenbild ist vergilbt. Es
Kommt das Gymmie. Für dich dann die Auszeit.
Fragst dich jetzt noch, wieso denn der Applausbleibt.
You can’t prevent that they don’t change!
You can’t resent them for being out of range!
Circumstances circles our stances.
Forgiven chances to mend this.
Verändert durch Umstände nach dem Motto umkrempeln
Werden wir geformt, ob durch Family, durch Normen
Trotzdem weiß ich, wie sie früher waren
Kenne ihren Kern – nenne keinen Namen
Man sieht sich n Tag nicht, und man mags nicht
Glauben. Doch aus Tagen werden Monate.
Aus Monaten Jahre.
Und auch wenn die Freundschaft
Noch so loderte, haben
Wir uns auseinander gelebt, auseinander bewegt
Und jedes mal wenn ich nach Hause wanderte leg
Ich die Stirn in Falten
Und frag mich, ob deine neuen Freunde jetzt
Endgültig dein Hirn gespaltet haben!
You can’t prevent that they don’t change!
You can’t resent them for being out of range!
Circumstances circles our stances.
Forgiven chances to mend this.
Verändert durch Umstände nach dem Motto umkrempeln
Werden wir geformt, ob durch Family, durch Normen
Trotzdem weiß ich, wie sie früher waren
Kenne ihren Kern – nenne keinen Namen
Und irgendwann stell ich dir die Frage:
„Was denn du Spinner? Wieso Glatze plus Springer?“
Er erwidert bloß: „Frag du dich mal lieber:
Wer denkst du, war wohl im Knast der Gewinner?
Ich hab mich entschieden. Jetzt heißt Farbe bekennen!“
Mittlerweile kannst du ihn an seinen Narben erkennen!
Und ich? Ich hab nen Freund verloren.
Auch ne Art Narbe. Was ist wohl aus ihm bis heut geworden?
Verändert durch Umstände nach dem Motto umkrempeln
Werden wir geformt, ob durch Family, durch Normen
Trotzdem weiß ich, wie sie früher waren
Kenne ihren Kern – nenne keinen Namen
You can’t prevent that they don’t change!
You can’t resent them for being out of range!
Circumstances circles our stances.
Forgiven chances to mend this.
Regenbogenhäscher
I’m chasing a rainbow - follow my destination!
I’m chasing a rainbow – and it’s amazing:
We’re all playing hide and seek, why don’t we
Forsake or quit or wait a bit? – Cause we’re chasing a rainbow!
Wolkengeplätscher. Nasser Asphalt.
Der Regenbogenhäscher meidet Massen, macht Halt.
Ihm rennt die Zeit davon. Ein 100-Meter-Sprint.
Trotzdem die Pause plausibel. Hinter der Autoscheibe
Lauert reger Wind. Er lauscht. Er kauert bedauernd
Hinterm Lenkrad. Draußen die Sintflut, geschaffen für Sindbad.
„Denk nach!“, ermahnt er sich und kapert sich.
I can’t reach it – cannot reach it – anymore.
Even if I – fail this - fail this – I will search it.
I want to fight for my only aim!
Mittlere Statur, schlank, feingliedrig.
Der junge Namenlose blickt nach links, wo es jetzt leicht nieselt.
Filzhaar. Kein markantes, eher sanftes Gesicht
Doch was das Bild rahmt, ist sein Blick.
Wache braune Augen, graugrün gesprenkelt,
Oftmals leicht verengt. Man fühlt er ist ein Denker.
Glatte Stirn, unrasiert, Kleidung wahllos.
Vergleich: Ein ruheloser Reisender am Bahnhof.
I can’t reach it – cannot reach it – anymore.
Even if I – fail this - fail this – I will search it.
I want to fight for my only aim!
Search it! Find it! Reach it!
Never fail, never fail!
I’m chasing a rainbow - follow my destination!
I’m chasing a rainbow – and it’s amazing:
We’re all playing hide and seek, why don’t we
Forsake or quit or wait a bit? – Cause we’re chasing a rainbow!
Tür aufgestoßen. Auf der Straße stehend.
Ich vergaß zu erwähnen: Charakter zwiespältig.
Er verhält sich nun ruhig. Den Regenbogen missend,
Weswegen sein Gewissen ihm auf die Schulter klopft.
Er hat vieles aufgeben, es in Kauf zu nehmen
War zu verlockend.
Wind zieht auf. Über einer Pfütze hockend,
Die sein Ebenbild widerspiegelt,
Wird ihm klar: „Du schafft es!” Darauf sieben Siegel!
Zahnrad
Zahnrad
Mechanisch wie ein Zahnrad, STOP, STOP!
Administrator. STOP, STOP!
Mechanisch deine Gangart. STOP, STOP!
Dieser Knast mein Sprachrohr.
Mechanisierung – BURN DOWN,
Lechzt die Regierung – BURN DOWN
Technokratie - BURN DOWN
Mechs ziehn in Krieg!
Burn it down now! That’s the Countdown!
Passt ins Schaltgetriebe. STOP, STOP!
Und läufst wie geschmiert. STOP, STOP!
Keiner kann Halt gebieten, STOP, STOP!
Wenn die Meute marschiert.
Mechanisierung – BURN DOWN,
Lechzt die Regierung – BURN DOWN
Technokratie - BURN DOWN
Mechs ziehn in Krieg!
Burn it down now! That’s the Countdown!
U dont wanna stop them now – no no
But u have to stop them now – now now
Du liebst, du fühlst, du siehst nun stahlhart!
Du hörst, du schmeckst, du riechst, du Zahnrad!
NOW!
Mechanisch wie ein Zahnrad, STOP, STOP
Gesichter werden stahlhart, STOP, STOP
Klick, klack, auf, ab, STOP, STOP
Eine Berg und Tal-Fahrt!
Mechanisierung – BURN DOWN,
Lechzt die Regierung – BURN DOWN
Technokratie - BURN DOWN
Mechs ziehn in Krieg!
Burn it down now! That’s the Countdown!
Du liebst, du fühlst, du siehst nun stahlhart!
Du hörst, du schmeckst, du riechst, du Zahnrad!
Du liebst, du fühlst, du siehst nun stahlhart!
Du hörst, du schmeckst, du riechst, du Zahnrad!
©Jegliche Texte verfasst von Pablo A. Christlein alias Manifou*
DENKEN HEISST ÜBERSCHREITEN.
THINKING MEANS EXCEEDING.
Posted by guanta - 22/05/09 - 0 comments